Klausen Rohloff | BÖSEMANN | © Jan Klein

Foto: Klausen Rohloff | BÖSEMANN | © Jan Klein

| 8.–11. Februar 2024 | Schwere Reiter, München |  

S. Rohloff, J.B. Karlsen, M.K. Klausen, der/gelbe/klang: 

BÖSEMANN 

Kinderoper von Steingrimur Rohloff | für alle ab 7

Deutsche Erstaufführung

PRESSEINFORMATIONEN

Donnerstag, 8. Februar 2024: Schulvorstellungen 9.30 und 11.30 Uhr
Freitag, 9. Februar 2024: Schulvorstellung 10 Uhr
Samstag 10. Februar 2024: Familienvorstellung 18 Uhr
Sonntag 11. Februar 2024: Familienvorstellung 15 Uhr

Tickets: www.pathos.theater | www.schwerereiter.de

Schulbuchungen und Workshops: Vanessa Hertwig | vermittlung@pathos.theater

Schwere Reiter | Dachauer Str. 114 | 80636 München 

Mit Annette Schönmüller, Anniek Vetter, Ansgar Theis | der/gelbe/klang Katerina Giannitsioty, Mathias Lachenmayr

Komposition Steingrimur Rohloff | Libretto: Jesper B. Karlsen | Musikalische Leitung der/gelbe/klang | Regie Marianne K. Klausen | Bühnenbild und Kostüm Angela Loewen | Puppenbau Tine Hagemann | Lichtdesign Michael Bischoff | Dramaturgische Mitarbeit Katharina Denk | Vermittlung Laura Nerbl | Künstlerische Produktionsleitung Rat&Tat Kulturbüro

Die dänische Regisseurin Marianne K. Klausen und der isländisch-deutsche Komponist Steingrimur Rohloff bringen im Februar 2024 schweren Stoff auf die Bühne: Ein Junge, im Stück einfach KLEINER genannt, hat seine Eltern lieb, so lieb wie Cola mit Strohhalm, Geschenke mit Schleife und Schokolade. Aber wenn der Vater wütend ist, schlägt er zu. Dann stellt sich der Junge vor, dass sein Vater zu »Bösemann« wird. Eines Tages beschließt der Junge, einen Brief an den König zu schreiben: »Lieber König. Papa haut. Ist es meine Schuld?« Zum Glück dauert es nicht lange, bis Hilfe vor der Tür steht.

Mit einer Puppe (Puppenspiel: Anniek Vetter) als Hauptfigur macht die Oper »Bösemann« hellhörig für das tabuisierte Thema Gewalt in der Familie und zeigt Kindern ebenso wie Eltern, dass man sich nicht davor fürchten muss, mutig zu sein. Die Puppenbauerin Tine Hagemann hat KLEINER gebaut: ein braungelocktes Kind, das mit großem Staunen in die Welt blickt. Bewegt wird KLEINER von der Puppenspielerin Anniek Vetter, die u.a. mit Nikolaus Habjan zusammenarbeitet hat. 

Annette Schönmüller, KLEIN, Ansgar Theis | BÖSEMANN | © Smailovic

Die Musik hat der vielfach ausgezeichnete, isländisch-deutsche Komponist Steingrimur Rohloff geschrieben. Der Text stammt von dem Librettisten Jesper B. Karlsen. Inspiration fanden sie in dem Bilderbuch »Bösemann« von Gro Dahle und Svein Nyhus. 2016 wurde die Oper sehr erfolgreich erstmals in Dänemark aufgeführt. Für die deutsche Erstaufführung hat Steingrimur Rohloff den Text ins Deutsche übersetzt. Über das Buch sagt er: »Ich bin Vater von 3 Kindern, und ich glaube, hier liegt unter anderem der Schlüssel dafür, dass mich dieses Thema so interessierte. Der dramatische (und tragisch-negative) Höhepunkt der Geschichte wird sowohl im Buch als auch in meiner Kinderoper schon ungefähr in der Mitte der Handlung erreicht. Die lange, graduelle Steigerung der ersten Hälfte ist ein spannender Prozess, der sich in Musik ausdrückt. Die zweite Hälfte des Buches und der Oper beschreibt den Ausweg, den das Kind selbst findet. Hier bietet das Buch geradezu buchstäblich wunderbare und überraschende Begegnungen an: Da taucht eine Frau mit einem sehr besonderen Hund auf, ein Brief wird geschrieben, und schließlich erscheint der König (der bei uns eine Königin ist). Wir bewegen uns vom Realismus in eine Märchenwelt hinein, was sich in einer helleren, positiveren Musik und Klangerfindung spiegelt.«

Regisseurin Marianne K. Klausen sagt über die Entwicklung der deutschsprachigen Version: »Es ist aufregend zu sehen, wie die Übersetzung funktioniert und welche Änderungen hierfür in der Musik vorgenommen wurden. Es ist ein Vorteil bei neuer Musik und ein sehr spannender Prozess, dass man mit dem Komponisten laufend Rücksprache halten kann. Mit Steingrimur haben wir das Glück eines sehr engagierten Komponisten.« Sie kommt primär vom Schauspiel, kann Motivationen hinterfragen und denkt in konkreten Bildern, die mit der Musik korrespondieren. Die Szenographie von Angela Loewen, ein Hybrid aus Innenwelt und Außenraum/Natur, lässt Freiraum, in dem höchst flexibel agiert werden kann. Die Musiker*innen Katerina Giannitsioty und Mathias Lachenmayr werden auch performativ in die Inszenierung mit einbezogen. Die Sänger*innen Annette Schönmüller und Ansgar Theis übernehmen beide mehrere Rollen.

Die dänische Uraufführung fand 2016 als Auftragswerk des Musiktheaters SAUM in Kooperation mit Teater ZeBu, Dänemark statt. Die Oper wurde für den höchsten dänischen Theaterpreis »Reumert« in der Kategorie „Vorstellung des Jahres für junges Publikum, 2016“ nominiert, vom Kulturmagazin »CPH culture« als Oper des Jahres 2016 ausgezeichnet und erhielt im selben Jahr den »YAMaward« (Best opera for young audiences). 2023 nahm das Theater Den nye Opera die Wiederaufnahme ins Programm.

Annette Schönmüller | BÖSEMANN | © Smailovic

Fotos: Annette Schönmüller, KLEIN, Anniek Vetter, hinten Katerina Giannitsioti, Ansgar Theis, Mathias Lachenmayr | BÖSEMANN | © Smailovic

Die Mitwirkenden

Steingrimur Rohloff, Komponist
Der isländisch-deutsche Komponist Steingrímur Rohloff ist einer der prominentesten skandinavischen Komponisten, seine Werke wurden in mehr als 25 Ländern weltweit aufgeführt. Er studierte in Köln und Paris am Conservatoire Superieur und am IRCAM u.a. bei Gérard Grisey und Marc-André Dalbavie; diese französische Schule der kristallinen Orchestermusik hat Rohloff nachhaltig beeinflusst. Zu den vielen Auszeichnungen von Rohloff gehört der renommierte B.A. Zimmermann Award. Seine Werkliste reicht von Orchester- und Kammermusik bis hin zu elektroakustischer Musik, und in den letzten Jahren hat Rohloff auch eine Reihe von Bühnenwerken hervorgebracht. Seine allererste Musiktheaterarbeit, die Kinderoper »Geschichte einer Mutter« nach Hans Christian Andersen erhielt den renommiertesten dänischen Preis für darstellende Kunst, den »Reumert«. Sein Bühnenwerk »Babel« wurde für zwei »Reumerts« nominiert. Regelmäßig arbeitet er mit Ensemble Modern und Festivals wie Klang, Wien Modern, Huddersfield Contemporary Music Festival, Klangspuren, Aldeburgh Festival of Music, Cresc–Frankfurt und Triennale Köln zusammen.

Jesper Bræstrup Karlsen, Librettist
Das Werk des dänischen Dramatikers und Librettisten Jesper Bræstrup Karlsen umfasst zeitgenössische Dramatik, Dramatisierung von Romanen sowie Neufassungen von Klassikern und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Für seine Arbeit gewann Jesper B. Karlsen mehrere »Reumert«-Preise. Er ist künstlerischer Leiter der Ausbildungsstätte »Dramatiker Væksthus« (Gewächshaus der Dramatiker), die eine Sonderausbildung für Schriftsteller*innen und Dramatiker*innen anbietet, die für junges Publikum schreiben wollen. Zudem ist er Dozent für Dramaturgie in Dänemark, Brasilien und Deutschland. Jesper B. Karlsen ist im Vorstand von »Danske Dramatikere« (Dramaturgische Gesellschaft Dänemark), wo er auch Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender war, und ist ehemaliges Mitglied der Jury des »Statens Kunstfond«. 

Marianne Kjær Klausen, Regie und Projektleitung
Marianne Kjær Klausen studierte Philosophie und Kunstgeschichte in Kopenhagen und Berlin. In Berlin gehörte sie zum experimentellen Schauspielensemble um Regisseur Samuel Nunez und später zum Aktionstheater von Stefan Kolosko. Sie arbeitete eng mit der Performancegruppe Analogtheater in Köln zusammen und war Teil des Kollektivs Little Black Fish, bevor sie 2020 nach München zog. Hier realisierte sie u.a. Projekte am PATHOS und mit Magdalena München, wovon sie künstlerische Co-Leiterin ist. Sie war Leiterin der jungen Sparte am Theater an der Rott und arbeitet weiterhin eng mit dem Theater zusammen; zuletzt als Dramaturgin der deutschen Erstaufführung der Kinderoper »Schattenkind« von Peter Bruun.

der/gelbe/klang, musikalische Leitung
Das Münchner Ensemble widmet sich der Musik von heute in ihrer ganzen ästhetischen Bandbreite. 2020 gegründet, wurde es schnell zu einem wichtigen Protagonisten der Neuen Musik in Deutschland. Fundamental wichtig ist dem Ensemble der Kontakt zu Komponist*innen der jüngeren Generation sowie die Interpretation von Schlüsselwerken des 20. Jahrhunderts. Zentral ist zudem die Entwicklung genreübergreifender Projekte, wozu auch »BÖSEMANN« gehört. 2021 wurde der/gelbe/klang mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet.

Mathias Lachenmayr, Percussion
Mathias Lachenmayr, einer der Initiatoren zur Gründung von der/gelbe/klang, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Adel Shalaby, Peter Sadlo und Wolfram Winkel. Er spezialisierte sich auf zeitgenössische Musik und arbeitete u.a. mit Komponisten wie Helmut Lachenmann, Harrison Birtwistle, Brian Ferneyhough, Georges Aperghis, Steve Reich, Mark Andre, Enno Poppe, Beat Furrer und Wolfgang Rihm zusammen. Lachenmayr war auf Festivals und Konzertreihen wie cresc Biennale Frankfurt, impuls Graz, Musikfest Berlin, SOU festival (Georgien), Gaudeamus Muziekweek (Niederlande), time of music (Finnland) sowie bei den Internationalen Ferienkursen Darmstadt und den Klangspuren Schwaz zu hören. Er hat u.a. mit den den Münchner Philharmonikern, dem Münchener Rundfunkorchester, dem Staatstheater am Gärtnerplatz, den Münchner Symphonikern, dem Schallfeld Ensemble, den Nürnberger Symphonikern, dem NDR Hannover, dem Münchener Kammerorchester und dem Ensemble Modern gespielt.

Katerina Giannitsioti, Cello
Katerina Giannitsioti studierte Cello an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Walter Nothas und Prof. Wen-Sinn Yang und Barockcello bei Prof. Kristin von der Goltz, sowie Musikwissenschaften in Athen. Sie arbeitet mit Komponisten wie Jörg Widmann, Minas Borboudakis, Marc Andre und Pierluigi Billone zusammen. Darüber hinaus spielt sie bei der Festspiel-Werkstatt der Bayerischen Staatsoper und der Münchener Biennale. Als Barockcellistin arbeitet Katerina Giannitsioti mit Ensembles wie L ́Accademia Giocosa, dem Salzburger Barockorchester und dem Svapinga Consort zusammen und tritt bei Festivals wie Athens Epidaurus Festival, Internationales Brucknerfest Linz, Anima Mundi Festival (Pisa) und den Magdeburger Telemann-Festtagen auf. Katerina Giannitsioti ist Gründungsmitglied des Ensembles der/gelbe/klang. In der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Ludwig-Maximilians-Universität München ist Katerina Giannitsioti als Cellolehrerin tätig.

Annette Schönmüller, Mezzosopran
Annette Schönmüller ist als international gefragte Vokalsolistin gleichermaßen im Feld klassischer Oper wie auch in zeitgenössischen Formaten tätig. Sie singt an Opernhäusern und bei Festivals, u.a. am Theater an der Wien, Opernhaus Zürich, Oper Frankfurt, Staatsoper Stuttgart, Wiener Konzerthaus, Berliner Konzerthaus, Komische Oper Berlin, Ruhrtriennale, Wiener Musikverein, Staatstheater Darmstadt, MÜPA Budapest, Wiener Festwochen, Münchener Biennale, Biennale Salzburg, Festival Wien Modern, Neue Oper Wien, Oper Wuppertal, Ostrava New Music Festival, klangspuren Schwaz und Musikbiennale Zagreb. 

Ansgar Theis, Bariton
Ansgar Theis studierte an der HMTM München und an der Theaterakademie August Everding bei Lars Woldt und Andreas Schmidt. Er arbeitete mit Orchestern wie der Nordwestdeutschen Philharmonie, La Banda Augsburg, dem Ensemble Musikfabrik, dem Concertgebouw Kammerorchester und Concierto München zusammen, sowie mit dem SWR Vokalensemble, dem Chor des Bayerischen Rundfunks, dem Rundfunkchor Berlin, der Schola Heidelberg und Vokalensembles wie den Singphonikern und dem Vokalzirkel. Regelmäßig gestaltet er Liederabende mit Lauriane Follonier und Amadeus Wiesensee mit dem Schwerpunkt lebende (bayerische) Komponist*innen, aber auch mit in Vergessenheit geratenen Komponist*innen des 20. Jahrhunderts. Zuletzt sang er u.a. am Staatstheater Augsburg in »Angel’s Bone« der chinesischen Komponistin Du Yun, bei der Münchner Biennale und beim aDevantgarde-Festival in München.

Angela Loewen, Bühnenbild
Angela Loewen ist freischaffende Bühnenbildnerin und Designerin. Sie studierte Kostümdesign an der Fachhochschule für Design und Medien Hannover, Bühnenbild am Institut für Bühnen-, Film-, Ausstellungsarchitektur am Universität Mozarteum Salzburg sowie Kunst im öffentlichen Raum an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Angela Loewen verbindet eine enge Zusammenarbeit u.a. mit Jochen Strodthoff und Gerd Bayer. Sie arbeitete u.a. für Produktionen am Staatstheater Hannover, Oper Lübeck, Prinzregententheater München, Mainfranken Theater Würzburg, Theater Hof, Theater Heilbronn, Stadttheater Fürth, Gostner Hoftheater Nürnberg, Theater an der Rott Eggenfelden, DasVinzenz München und Kulturbühne Spagat München. 

Michael Bischoff, Lichtdesign  
Michael Bischoff ist Licht- und Bildkünstler und seit 1995 weltweit an Theater- und Tanzprojekten beteiligt. Von 1998 an war er am Marstalltheater in München und folgte Elisabeth Schweeger ans schauspielfrankfurt. Es folgten Zusammenarbeiten u.a. mit Wanda Golonka, William Forsythe und Christoph Schlingensief. Seit 1998 realisiert er eigene Projekte, u.a. »Quadrat« (Gasteig München), »pathos 2000«, die Videoperformance „Radio Noir“ (schauspielfrankfurt) und »KulTooor – das EM-Studio« in der Lothringer 13. Seit 2006 entwirft er eigene Bühnenräume. 2010 gründete er mit Florian Hoermann das Institut für Glücksfindung. 2015–2019 war er, gemeinsam mit Tom Biburger, Geschäftsführer des Mucca (munich center of community arts) im Kreativquartier-München. 2020-2022 leitete er gemeinsam mit Lara Schubert, Jennifer Zoll und Robert Spitz das Theater dasvinzenz in München. Er unterrichtet an der Athanor Akademie in Passau.

Tine Hagemann, Puppenbau  
Tine Hagemann ist freischaffende Puppenbauerin und -spielerin. Ihre Ausbildung machte sie an der Athanor Akademie für darstellende Kunst in Burghausen, am Figurentheater-Kolleg Bochum und an der HFS Ernst Busch. Engagements führten sie u.a. ans Residenztheater München, Schauspielhaus Hamburg und Theater Oberhausen. Dabei entstand eine mehrjährige Zusammenarbeit mit Suse Wächter. Sie arbeitete am Schuberttheater Wien, TamS Theater, Pathos Theater, Theater viel Lärm um Nichts und anderen Münchener Off-Theatern. Sie spielte auf Festivals wie dem Heidelberger Stückemarkt (2014), Homunculus Figurentheaterfestival Hohenems (2021), den Mülheimer Theatertagen (2022) und wunder., dem Internationalen Figurentheaterfestival München (2022). 

Anniek Vetter, Puppenspiel
Die freischaffende Figurenspielerin machte mit dem Stück „Aria e Ossa“ ihren Abschluss im Fach „Figurentheater“ 2021 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart. Dafür arbeitete sie mit der belgischen Choreografin und Figurenspielerin Nicole Mossoux zusammen. Bereits während ihres Studiums entdeckte sie ihr interdisziplinäres Interesse, Figurentheater mit Bewegung und Tanz zu verbinden und nimmt seit 2019 regelmäßig an Butoh-Workshops teil. Vetter entwickelt eigene Projekte, arbeitet aber auch regelmäßig mit den Künstler*innen Nikolaus Habjan, »backsteinhaus Produktion« und Katharina Kummer zusammen. 

Katharina Denk, Dramaturgische Mitarbeit
studierte Dramaturgie an der LMU/Theaterakademie in München. Als Produktionsdramaturgin war sie bereits während ihres Studiums für zahlreiche Akademieproduktionen und für die Freie Szene München tätig. 2008 schrieb sie ihre Diplomarbeit über neue Produktionsverfahren im zeitgenössischen Theater bei Christoph Schlingensief und Rimini Protokoll und war Mitarbeiterin bei dem Studienbuch „55 Monologe für Männer und die Kunst der Dramaturgie“, erschienen bei Henschel. Nach ihrem Studium arbeite sie als Storyeditorin und Lektorin für Fernseh- und Filmproduktionen u.a. für Constantin, Disney und den BR und war anschließend Juniorproducerin bei der enigma film. Seit 2018 arbeitete sie als künstlerische Produktionsleiterin und Dramaturgin in der Münchner Freien Theaterszene, als Dozentin an der Theaterakademie und ist seit 2019 fester Teil des Pathos Theater Teams.

Laura Nerbl, Musiktheaterpädagogik
Laura Nerbl studierte Theater, Musik und Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim und Musik und Performance in Bayreuuth. Sie arbeitete am Theater Osnabrück als Musiktheater- und Konzertpädagogin und baute danach als Projektleitung die Educationabteilung „Musikwerkstatt OH!“ der Opernfestspiele Heidenheim auf. Als freiberufliche Musiktheatervermittlerin und Kulturmanagerin arbeitete sie u.a. für das Happy New Ears Festival am Nationaltheater in Mannheim und für den Verein »Musik zum Anfassen« in München. Ein Schwerpunkt ihrer praktischen Arbeit ist die Entwicklung von Musiktheaterstücken und szenischen Konzerten mit spielbegeisterten Profis und Amateuren. 

Lisa Risch, Produktionsleitung
Lisa Risch studierte Englische Literatur und kreatives Schreiben in Aberdeen und Theaterwissenschaften in Dublin. Seit August 2020 wohnt und arbeitet sie in München, wo sie seitdem als freie Regie- und Produktionsassistenz und künstlerische Produktionsleitung arbeitet. Sie ist Teil des Rat & Tat Kulturbüros, München.