Alfredo Zinola | THINGS | © Armin Smailovic

| 1.–4. Februar 2024 | HochX, München |  

Alfredo Zinola: 

THINGS am Ende der Welt

Eine Performance über Menschen, Dinge und Natur
Für alle ab 2 Jahren | ca. 50 Minuten

Foto: THINGS am Ende der Welt | © Armin Smailovic

PRESSEINFORMATIONEN 

PREMIERE:
Donnerstag, 1. Februar 2024
| 10 Uhr

Freitag, 2. Februar 2024 | 10.00 Uhr
Samstag, 3. Februar 2024 | 16.00 Uhr
Sonntag, 4. Februar 2024 | 16.00 Uhr

HochX, Entenbachstr. 37, 81541 München
Tickets www.hochx.de | 9 € / erm. 6 €

Weitere Vorstellungen
22.–25. Februar 2024 | Tanzhaus NRW | Düsseldorf
11.–18. Oktober 2024 | Berlin (tbc)

 

Von und mit Alfredo Zinola, zusammen mit Salome D’Attilia | Produktion Micaela Kühn Jara | Bühne Yoav Admoni | Musik Clara Pazzini | Dramaturgie Maxwell McCarthy | Licht Marek Lamprecht | Technik Anna Lau | Beratung Awareness Wayra Schübel

www.alfredozinola.com

Alfredo Zinola und Salome D‘Attilia nehmen die Welt in die Hand und stellen sie auf den Kopf. Eine große Kugel steht auf der Bühne, einige verschieden große Steine markieren eine Landschaft. Alfredo und Salome tragen die Welt auf den Schultern. Sind es wirklich Steine? Wo kommen diese Dinge her? Wo gehen sie hin? Und überhaupt: Wer sind wir eigentlich?

Die beiden Performer*innen laden das Publikum ein, die »Dinge« zu betrachten und zu berühren. Ist das eine Schnur? Oder etwas Lebendiges? Ein Tier, oder nur die Idee davon? Wenn man keinen Namen für etwas hat, ist alles möglich. Dann ist nichts größer oder kleiner als das andere, sondern alles ist gleich viel. Gleich viel Mensch, gleich viel Tier, gleich viel Pflanze. Und ganz viel Theater. Aus Objekten und zwei Personen in einem Raum wird ein Universum, in dem ganz viel passieren kann.

Alfredo Zinolas Hauptthema ist die Frage, was es bedeutet, Tanz für Kinder zu machen. Das heißt auch: Welche Rolle spielen Kinder in unserer Gesellschaft? Werden Kinder unterschätzt? Wie nehmen Kinder ihre Umgebung wahr? Zinola lädt die Kinder ein, vorbehaltlos das Wunderwerk Theater zu erleben. Die Eltern dürfen sich davon anstecken lassen.

Salome D’Attilia | Alfredo Zinola | THINGS am Ende der Welt | © Armin Smailovic

Salome D’Attilia | Alfredo Zinola | THINGS am Ende der Welt | © Armin Smailovic

Alfredo Zinola | THINGS am Ende der Welt | © Armin Smailovic

Alfredo Zinola | THINGS am Ende der Welt | © Armin Smailovic

Alfredo Zinola | THINGS am Ende der Welt | © Armin Smailovic

Alfredo Zinola | THINGS am Ende der Welt | © Armin Smailovic

Künstlerisches Team 

Alfredo Zinola ist Choreograf und Performer. Er schloss sein Studium an der Universität Turin mit einem Bachelor in Anthropologie – Interkulturelle Kommunikation ab, studierte Modernen Tanz an der Folkwang Universität der Künste in Essen und Kuratieren in den szenischen Künsten an der Universität Salzburg. Sein künstlerischer Schwerpunkt liegt auf der Produktion von zeitgenössischen Tanzstücken für junges Publikum. Dabei arbeitet er seit Jahren u.a. mit Felipe González, Maxwell McCarthy, Ximena Ameri und Micaela Kühn zusammen. 2020 bis 2022 ist er Factory Artist am tanzhaus nrw Düsseldorf.

Salome D’Attilia ist eine Newcomerin auf der Theaterbühne, aber eine erfahrene Gastgeberin in verschiedenen Lebensbereichen. Ob sie ihre Kundinnen und Kunden in ihrem Salon Westflügel in München mit ihren Hairstyling-Künsten verzaubert oder das Publikum mit charmanten Reden auf feministischen Demonstrationen in ihren Bann zieht, Salome strebt danach, Ästhetik in den Alltag zu bringen. Ihre Leidenschaft ist es, die Schönheit des Alltags für jeden zugänglich zu machen, unabhängig von Alter und Herkunft.

Maxwell McCarthy ist Dramaturg für zeitgenössischen Tanz und lebt in Berlin. Seit seinem BA-Abschluss in zeitgenössischer Performance-Praxis am Royal Conservatoire of Scotland hat Maxwell als Tänzer und »Tanzmacher«, wie er sich selbst bezeichnet, gearbeitet und konzentriert sich seit 2019 auf Tanzdramaturgie. Er war an der Entstehung von mehr als 30 neuen Werken beteiligt, arbeitete mit Choreografen, Theatermachern und bildenden Künstlern zusammen und ist Mitglied von Tools for Friction, einem neuen Berliner Netzwerk von Tanzdramaturgen und Produzenten.

Clara Pazzini ist eine mehrfach ausgezeichnete transdiziplinäre, feministische und trilinguale Künstlerin. Nach einem Studium des klassischen Operngesangs, der Musikwissenschaft und Kunstgeschichte (Universität Hamburg, Sorbonne Paris), studierte sie Schauspiel an der renommierten Otto Falckenberg Schule München. Im Anschluss gründete sie mehrere Bands und begann, eigene One Woman Shows zu kreieren. Zusätzlich fing sie an, sich als Songwriterin, Produzentin und Komponistin zu etablieren. 2021 erschien ihr Debutalbum „BOXES“. Aktuell arbeitet sie an einem neuen Album und ist als Komponistin, Produzentin und Songwriterin tätig.

Yoav Admoni ist ein interdisziplinärer Künstler, der mit Skulptur, Tanz und Performance arbeitet. Seine Soloarbeiten bewegen sich zwischen site-specific, socio-political Performances und Skulpturen oder Installationen, die sich mit dem Ende der Natur und ihrer Produktion beschäftigen. Zu seinen kollaborativen Projekten gehören Bühnenbild, Dramaturgie, Kuratieren und experimentelle soziale Happenings wie das monatliche Performance-Event »Sand Castle« (2010–2012) und der Künstleraufenthalt »betOnest« (2016-2018).

Micaela Kühn Jara arbeitet an der Schnittstelle zwischen kreativer Produktion und Pädagogik im Bereich Tanz und Choreografie, mit einem besonderen Interesse an Partizipation. Mit einem Hintergrund als Tänzerin umfasst ihre Praxis nun Produktion, Pädagogik, Konzeptualisierung und Forschung. Sie ist die kreative Produzentin von Alfredo Zinola Productions in Deutschland, einer Kompanie, die zeitgenössische Tanzstücke für ein junges Publikum entwickelt. Außerdem ist sie Dozentin an der Danish National School of Performing Arts, wo sie Fächer wie Partizipation, künstlerischp.dagogische Praxis, Tanz und Ableism unterrichtet und die Projekte der Studierenden als Mentorin und Produzentin begleitet.

Alfredo Zinola | THINGS | © Armin Smailovic

THINGS am Ende der Welt | © Armin Smailovic